BeST: Beyond Survival – Transforming the power of communities Asien, Pakistan, HOPE’87 Aus- & Weiterbildung
BeST: Beyond Survival – Transforming the power of communities Ziel dieses Projekts, das von HOPE'87 Pakistan durchgeführt wird, ist es, die Kapazitäten der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Gemeinschaften der Flüchtlinge und der Aufnahmebevölkerung in Pakistan zu erhöhen, um ihre Eigenständigkeit zu verbessern. Erreicht werden soll dies durch die Stärkung der Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der Partner*innen im Land sowie durch die nachhaltige Förderung von Lokalisierungsaktivitäten, um die Perspektiven der Flüchtlinge und der Aufnahmegemeinschaften in Pakistan zu verbessern. Derzeit wird der Löwenanteil des Budgets für Flüchtlinge, Aufnahmegemeinschaften und die Migrationszusammenarbeit über internationale und multilaterale Organisationen ausgegeben. Diese Organisationen haben zwar den Vorteil, dass sie in großem Maßstab tätig sind, doch sind sie in der Regel weiter von den lokalen Gegebenheiten und Kenntnissen entfernt als die Menschen aus den Gemeinschaften selbst, wie Migrant*innen, Flüchtlinge und Aufnahmegemeinschaften. Infolgedessen werden die Stimmen der am stärksten Betroffenen nicht ausreichend gehört. Multilaterale Organisationen konsultieren und finanzieren gelegentlich lokale Akteur*innen im Rahmen von Kooperationsstrukturen, doch fehlt es oft an gleichberechtigten Partnerschaften. Darüber hinaus stoßen lokale Organisationen auf strukturelle Hindernisse beim Zugang zu Mitteln für die Bereitstellung direkter Dienstleistungen für diese Zielgruppe, was die Wirksamkeit der Unterstützung für die von Migration und Vertreibung am stärksten Betroffenen beeinträchtigt. Dieses Projekt wird dazu beitragen, dieses Muster zu durchbrechen und die Eigenverantwortung und Unabhängigkeit der lokalen Akteur*innen (Partner*innen vor Ort) zu stärken sowie Aktivitäten für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinschaften zu unterstützen. Die Partner*innen und Organisationen vor Ort, die von Flüchtlingen und Migrant*innen geleitet werden, können in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle spielen, da sie als wichtiger Dreh- und Angelpunkt zwischen den Migrant*innen- und Flüchtlingsgemeinschaften einerseits und den lokalen Gemeinschaften, den (inter)nationalen Behörden und den (inter)nationalen Hilfsakteur*innen andererseits dienen. Sie können nicht nur dafür sorgen, dass die Stimmen von Flüchtlingen und Migrant*innen gehört werden, sondern sie können aufgrund ihrer direkten Beteiligung und ihrer Kenntnisse vor Ort auch eine qualitativ hochwertige Kontextanalyse liefern und in einigen Fällen schneller, flexibler und wirksamer handeln. Dies bekräftigt die Bedeutung der Lokalisierung als Prozess der Anerkennung, des Respekts und der Stärkung unabhängiger Führung und Entscheidungsfindung durch lokale Akteur*innen bei entwicklungsorientierten Maßnahmen. Die vorgeschlagene Maßnahme umfasst sowohl den Aufbau von Kapazitäten bei den Partner*innen im Land als auch deren direkte Finanzierung. Dieser kombinierte Ansatz stärkt deren Eigenverantwortung und Unabhängigkeit und unterstützt Aktivitäten für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinschaften in Pakistan. Fördergeber: Außenministerium der Niederlande Infos & Kontakt www.hope87.at/portfolio/best-beyond-survival-transforming-the-power-of-communities Sabrina Kiss E-Mail: office@hope87.at Ziele für nachhaltige Entwicklung